Möglichkeiten der Honorargestaltung

Zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Rechtsbeistandes zählt die Gestaltung der Honorare. Unsere Kanzlei bietet Ihnen in diesem Bereich größtmögliche Flexibilität durch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten:

 

Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Sollte zwischen Mandant und Rechtsbeistand keine gesonderte Honorarvereinbarung getroffen werden, so bestimmt das RVG die Höhe der Gebühren. Dabei richtet sich die Höhe im Wesentlichen nach drei Faktoren: dem Streitwert, der Art des Verfahrens, sowie dem Umfang der Bearbeitung. Als Faustformel kann hier gelten: je höher der Streitwert desto höher die Gebühren und je umfangreicher eine Bearbeitung desto höher der anzusetzende Gebührensatz.

Eine Besonderheit gilt hier bezüglich Straf- und Bußgeldverfahren für die das RVG sogenannte Rahmengebühren festlegt.

Ebenfalls ist zwischen den Gebührensätzen nach zivilrechtlichen, verwaltungsgerichtlichen und strafrechtlichen Verfahren zu unterscheiden.

Sie können jedoch versichert sein, dass wir Sie im Vorwege einer Mandatsannahme stets über die anfallenden Kosten beraten werden. Um einen Überblick zu bekommen sei auf die Streitwerttabelle verwiesen, die sie hier als PDF downloaden können.

 

Vergütung nach Honorarvereinbarung

Neben der Vereinbarung der Gebührensätze des RVG besteht ebenfalls die Möglichkeit eine Honorarvereinbarung zu treffen.

Dies ist bei unserer Kanzlei im Rahmen von außergerichtlichen, gerichtlichen, sowie Vollstreckungs- bzw. Mahnverfahren möglich.

Bei einer solchen Vereinbarung wird für außergerichtliche Tätigkeiten ein Stundensatz von 150 EUR/Stunde von uns berechnet. In einfach gelagerten Fällen bzw. bei Fällen wirtschaftlicher Notlage kann eine abweichende Pauschalvereinbarung getroffen werden.

Seit dem 1. Juli 2008 besteht hierneben – unter besonderen Voraussetzungen – auch die Möglichkeit der Vereinbarung eines Erfolgshonorars. Dies ist dann zulässig, wenn der Mandant aus wirtschaftlichen Gründen auf eine Erfolgsvereinbarung angewiesen ist, weil er andernfalls seinen Anspruch nicht durchsetzen könnte.

 

Prozesskostenhilfe

Gern übernehmen wir auch Mandate bei denen aufgrund von vorübergehender oder anhaltender wirtschaftlicher Notlage ein Antrag auf Prozesskostenhilfe zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche von Nöten ist.

In einem solchen Fall kontaktieren Sie bitte unser Büro, um sich über die Voraussetzungen im Einzelnen zu informieren.